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    Treffpunkt: 10.20 Uhr. Zehn Schüler der Jahrgangsstufen eins und zwei trafen voller Vorfreude am Stuttgarter Hauptbahnhof auf ihre beiden begleitenden Lehrerinnen Frau Masset und Frau Bayer. Für die nächsten Tage hieß das Programm Politik. Eine politische Bildungsfahrt mit insgesamt 47 Teilnehmern aller Altersklassen, organisiert vom Büro der Landtagsabgeordneten Ute Vogt, sollte uns einen tieferen Einblick in das politische Leben Berlins gewähren.

    Nach sechsstündiger Zugfahrt atmeten manche zum ersten Mal in ihrem Leben Berliner Luft und wir wurden von unserem Betreuer und Busfahrer aufs Herzlichste empfangen. Der erste Abend wurde dann mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel eingeläutet, nach welchem wir uns Kleingruppen aufmachten, die Hauptstadt selbst zu entdecken.

    Der nächste Tag bot den Teilnehmern die Möglichkeit zur Besichtigung des Plenarsaals, inklusive einer kleinen Einführung und Erklärung der hier stattfindenden Abläufe und einem anschließenden Gespräch mit Ute Vogt selbst, die freundlich und aufgeschlossen auf unsere vielen Fragen einging.  Der mit einem Gruppenbild verbundene Besuch der Dachterrasse bot einen wunderschönen Blick über die Stadt und alle versuchten, die Wahrzeichen Berlins von oben aus zu entdecken. Nach einem gemeinsamen Mittagessen besuchte die Gruppe das Willy- Brandt- Haus, in welchem sie zunächst einer kleinen Einführung zur SPD und der Person Willy Brandt lauschen konnten. Anschließend gab es eine ausführliche Diskussion mit dem aktuellen Pressesprecher der SPD, der bereitwillig versuchte, weitere Fragen zu klären. Das Abendessen nahmen wir an diesem Abend während einer Schiffsrundfahrt zu uns, bei welcher man zugleich dem Wasser und den Erklärungen zu diversen Gebäuden lauschen konnte.

    Der Besuch des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“ am nächsten Morgen war ein zugleich interessantes und erschütterndes Unterfangen. Stellwände und interaktive Stationen erläuterten ausführlich den Weg der Nationalsozialisten an die Macht und erzählten die Geschichte ihres Aufstiegs bis hin zu ihrer Niederlage im Zweiten Weltkrieg. Das Mittagessen führte uns diesmal in die Landesvertretung Baden-Württembergs, wo man uns typisch schwäbische Gerichte servierte und uns einen kurzen Einblick in die dort ausgeführten Tätigkeiten ermöglichte. Nach einer politisch orientierten Stadtrundfahrt und dem gemeinsamen Abendessen ging auch dieser Tag zu Ende.

    Obwohl es unser letzter Tag in Berlin war, sollte er nicht ohne einen letzten Programmpunkt stattfinden. Der Besuch des Stasi- Museums inklusive Führung und ausführlicher Erzählung war noch einmal spannend. Der erfahrene Guide ermöglichte tiefe Einblicke in die Geschehnisse auf beiden Seiten der Mauer und die komplizierten Handlungen der Staatssicherheit der DDR. Von hier ging es zurück zum Bahnhof, an welchem wir in den Zug Richtung Stuttgart stiegen.

    Bei Ankunft am Bahnhof Stuttgart waren zwar alle ein wenig müde, jedoch war man sich auch einig, dass diese Fahrt ein voller Erfolg war, mit vielen neuen Informationen und viel gemeinsamem Spaß. Unser herzlichster Dank geht daher an Ute Vogt und Ihre Mitarbeiter in Stuttgart!

     Lina Coils für die Politik-AG

     

    Renaissance der Neuen Rechten in Deutschland?

    (mt) Seit der Jahrtausendwende hat die „Neue Rechte“ in Deutschland neue Institutionen, wie das Institut für Staatspolitik sowie Zeitschriften, wie die „Blaue Narzisse“, gegründet. Diese Gründungen versuchen den Rechtsextremismus zu intellektualisieren und gesellschaftliche Debatten mitzubestimmen.

    Schülerinnen der Politik- AG bei Vortrag im Hospitalhof

    Die „Neue Rechte“ ist kein einheitlicher Block. Deswegen ist die Diskussion über dieses Phänomen oft schwierig. Fragen, die in der Diskussion über die „Neue Rechte“ entstehen, sind beispielsweise:

     

    • Was ist neu an der „Neuen Rechten“?
    • Ist die „Neue Rechte“ ein Modernisierungsversuch der extremen Rechten, im Sinne neuer Inhalte, junger, neuer Personen oder einer neuen politischen Agenda?
    • Wie stark bezieht sich die deutsche „Neue Rechte“ auf die französische „Nouvelle Droite“, die versucht eine kulturelle Hegemonie in der Gesellschaft zu erlangen?
    • Wie ist das Verhältnis zum Konservativismus, vor allem zur antidemokratischen „Konservativen Revolution“ der Weimarer Republik?
    • Kann man von einer Renaissance der Neuen Rechten sprechen?

    Der Vortrag von Samuel Salzborn führte in die Debatte um den Begriff „Neue Rechte“ ein, zeigte Ziele, zentrale Positionen und ideengeschichtliche Grundlagen und Entwicklungsphasen auf.

    Schließlich wagte er einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der „Neuen Rechten“ in Deutschland und stellte die Frage, ob es ihr zukünftig gelingen wird, auf gesellschaftliche Diskurse Einfluss zu nehmen.

      

     

    US Wahlen 2016: And the winner is: Donald Trump! Und was nun?


    (mt) Anlässlich der Wahlen in den USA hat die Politik AG am Donnerstag Abend eine vom Deutsch-Amerikanischen Zentrum organisierte Podiumsdiskussion besucht.

    Teilnehmer waren Dr. Andrea Despot von der Europäischen Akademie Berlin, Dr. Wilfried Mausbach, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Heidelberg Center for American Studies und Hans-Ulrich Klose, u. a. ehemaliger Koordinator für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit. Moderiert wurde das Ganze von Dr. Martin Kilgus, ifa-Akademie.

    Während der ca. zweistündigen Veranstaltung wurden allerlei spannende Aspekte der Wahl angesprochen: Was bedeutet das Ergebnis für die Vereinigten Staaten, für ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik? Was sind die zukünftigen Schwerpunkte der Innenpolitik und wie wird die US-Außenpolitik aussehen? Was ist zu erwarten, was zu befürchten? Die Referenten warfen in dem Gespräch einen Blick in die Zukunft und ließen zudem den Wahlabend Revue passieren. Im Anschluss hatte man auch die Möglichkeit Fragen zu stellen, was von den Zuhörern auch reichlich genutzt wurde, da es nach den Wahlen viel Gesprächsbedarf gab und wohl auch noch gibt.

    Eine wirklich interessante und gelungene Veranstaltung. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt und das Geschehen in den USA weiterhin verfolgen.

      

    Politik-Wochenende in Bad Liebenzell 2016


    (mt) Wer denkt, dass am Ende eines Schuljahres nicht mehr viel passiert und alle nur noch auf die Sommerferien warten, der irrt sich.  Der Gegenbeweis ist das alljährlich stattfindende Politikwochenende der Politik-AG des PGHs. Auch im letzten Schuljahr trafen wir uns bei sonnigen und warmen Temperaturen auf der Burg in Bad Liebenzell um unsere Köpfe rauchen zu lassen. Leider war das Wochenende viel zu schnell vorbei für ein so interessantes Thema wie Globalisierung und TTIP. Aber keine Sorge auch in diesem Schuljahr wird es wieder ein Wochenende mit einem spannenden Thema geben...

    Das Programm zu diesem tollen Wochenende finden Sie hier

     

    Schüler des pgh unterwegs in Sachen Politik

    (max maucher) MUNBW ist eine Simulation der Vereinten Nationen, die jedes Jahr in Stuttgart stattfindet. Das Konzept ist folgendes: Eine Gruppe von Schülern im Alter von 15–21 Jahren bekommt einen Staat zugeteilt und vertritt dessen Position in den verschiedenen Gremien der UN (Menschenrechtsrat etc.).

    Dieses Jahr nahm auch eine Delegation vom pgh daran teil: Philipp Wolf, Victor Wichelhaus, Max Maucher, Kathrin Rief, Leonie Vorderwülbecke und Hanna Scherk aus Klasse 10 vertraten zusammen den Staat Australien.

    Das Programm bestand im Wesentlichen aus den Sitzungsblöcken, bei denen das ganze Gremium zusammenkommt und über die Tagesordnungspunkte diskutiert. Ziel ist es, gemeinsam eine Resolution zu verfassen und zu verabschieden.

    Fünf Tage lang wurde diskutiert und beratschlagt. Alle Teilnehmer waren mit Motivation und guter Laune bei der Sache. Die Woche endete mit dem Diplomatenball, einer Party, zu der alle Teilnehmer eingeladen waren.

    Für alle Politik-Interessierten, die daran teilnehmen, ist es eine großartige Erfahrung, mit anderen Ziele zu erarbeiten – außerdem bekommt man dafür auch schulfrei!

      

    Politik-AG im Forum 3 - Paris

    (mt) Am Dienstag, den 24. November besuchten Teilnehmerinnen der Politik-AG einen kurzfristig anberaumten Vortrag im Forum 3 zu den Terroranschlägen in Paris.

    Bei so einem interessanten Thema war es klar, dass wir uns diesen Vortrag anhören wollten, zumal das letzte Politik-Wochenende sich um das Thema IS gedreht  hatte.

    Doch mit so viel Andrang hätten auch wir nicht gerechnet. Mit viel Überzeugungskraft ergatterten wir noch die letzten Hörplätze im Forum 3. Richtig, Hörplatze. Denn der ursprünglich angedachte Raum war viel zu klein, so dass im Vorraum Lautsprecher aufgestellt worden sind, um den Interessierten die Möglichkeit zu geben dem Vortrag zumindest akustisch zu folgen.

    Noch viel interssanter als der Vortrag war jedoch die anschließende Diskussion mit den gestellten Zuschauerfragen. Diese spiegelten nämlich nicht nur die angespannte Situation in der Zuhörerschaft wieder sowie die allgemeine Fassungslosigkeit über solche Taten, sondern auch das gefährliche Halbwissen. Gerade deshalb ist es wichtig sich politisch fortzubilden, um zu einer differenzierten Meinung gelangen zu können.

      

    Es war mal wieder soweit – die Burg hatte gerufen.

    Am Wochenende vom 25.-27. September hatten sich Politikinteressierte in alter Manier auf der Burg Bad Liebenzell zu einem spannenden Seminar versammelt. Das Thema, aktueller wie es nicht sein konnte: der IS und die Menschenrechtssituation im Irak und Syrien. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich unter diesem Link das Programm anschauen. Wir freuen uns immer neue Gesichter auf der Burg begrüßen zu dürfen und das nächste Seminar kommt bestimmt!

    An dieser Stelle vielen Dank an den Verein der Freunde, der dieses Wochenende wie immer finanziell unterstützt hat.

      

    Politik-AG

    Die Politik-AG ist eine Arbeitsgemeinschaft, die aus Schülerinnen und Schülern der Mittel- und Oberstufe besteht, und sich mit aktuellen politischen Themen auseinandersetzt.

    Die Treffen finden nicht zu einem festen Zeitpunkt statt, sondern nach Vereinbarung. Termine sind für alle Interessierten am Vertretungsplan, bzw. am Schwarzen Brett zu finden.

    In der AG wird nicht nur viel diskutiert, sondern auch andere interessante Dinge unternommen. Wie z.B. Einladung von Experten, Besuch von Vorträgen und unterschiedlichen politischen Veranstaltungen und Ausstellungen, oder die Teilnahme an politischen Simulationen.

    Wenn Sie Fragen bezüglich der Poltik-AG haben, wenden Sie sich bitte an Fr. Masset (ksmasset[at]gmx.de).

     

     

    Gutsle sorgen für weihnachtliche Stimmung

    SchülerInnen der Politik-AG haben am Montag, den 22. Dezember, im Beisein von Frau Masset (AG-Leiterin) und Herrn Knapp (Vertreter der Schulleitung) den weihnachtlichen Geist im Asylheim am Wolfer verbreitet und den Flüchtlingen Weihnachtsgebäck gebracht.

    Diese wurden zuvor in einem Backaufruf von so ziemlich allen Klassen des PGHs gebacken und verpackt. Am Ende waren es über 80 Tütchen!

    An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Zuckerbäcker und Zuckerbäckerinnen!

      

    Ein freiwilliges politisches Bildungswochenende – warum nur?

    Das mag sich vielleicht der ein oder andere Fragen, wenn er hört, dass das Paracelsus-Gymnasium-Hohenheim solch ein Wochenende regelmäßig veranstaltet. Und zwar nicht nur für interessierte Schüler sondern auch für Lehrer und Ehemalige.

    Was spricht denn nun für solch ein Wochenende? Zum einen hat man die Möglichkeit mit Gleichgesinnten in einer zwangslosen Umgebung sich mit politischen Thema auseinanderzusetzen. Zum anderen erhält man die Möglichkeit ohne Druck und den Gedanken an die Unterrichtsnote seine politische Meinung auf Augenhöhe zu äußern, zu diskutieren und in andere Rollen zu schlüpfen. Drittens beschäftigt man sich mit einem Thema, das einen wirklich interessiert und das man sich selbst ausgesucht hat und nicht vom Lehrer bestimmt wurde. Viertens erhält man die Möglichkeit seine Mitschüler, Lehrer und ehemalige Schüler in einer entspannten Atmosphäre kennenzulernen, also außerhalb des fest umrahmten Territoriums der Schule und das nicht nur während der Seminarstunden sondern auch abends in der gemeinsam verbrachten Freizeit. Und zu guter Letzt, hat man die Möglichkeit seine schulischen Scheuklappen abzubauen indem man Input von Experten, Politikern und Gleichgesinnten bekommt. 5 gute Gründe also um auch mal an einem politischen Wochenende teilzunehmen – auch wenn man vielleicht sich einen Ruck geben muss – doch der ist es wert!

    Wir freuen uns schon auf neue Gesichter!

    Das diesjährige Politikwochenende der Politik AG hat sich ganz um Art. 5 GG gedreht. 19 SeminarteilnehmerInnen haben sich ausführlich mit diesem Recht und der Verletzung dessen sowie dem NSA Skandal beschäftigt: informiert, recherchiert und diskutiert. Wer mehr über das Programm erfahren will, klickt einfach hier.

       

    Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!


    Die Politik-AG unter Leitung von Frau Masset bekam die Chance, an einer viertägigen politischen Bildungsfahrt in die Hauptstadt Deutschlands teilzunehmen. Nach der sechs Stunden langen Fahrt kamen wir schließlich in der Hauptstadt an und während der Fahrt zum Hotel bekamen wir zum ersten Mal die Größe von Berlin zusehen.Nach dem Check-In ins Hotel beschlossen wir Schüler die Stadt zu Fuß zu erkunden. 

    Am nächsten Tag begann um 8:30 Uhr  das straffe und zeitintensive Programm. Am ersten Tag  besuchte die Gruppe das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und nahm an einer Diskussionsrunde zum Rentenpaket und dem neuen Mindestlohn teil,  danach erkundeten wir die Stadt mit dem Bus und bekamen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Gebäude erklärt.

    Am Nachmittag ging es weiter zur Landesvertretung Baden-Württemberg und während einem nicht ganz so schwäbischen Mittagessen sprachen wir mit Ute Vogt, SPD. Selbst wir Jüngeren kamen mit ihr ins Gespräch, spätestens, als das Thema Schulpolitik angesprochen wurde. Nach dieser interessanten Debatte ging es zum Abgeordnetenhaus von Berlin und zur Ausstellung „Topografie des Terrors", wo wir leider viel zu wenig Zeit hatten, denn es gab so viel zu erkunden.

    Am nächsten Morgen besuchten wir die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, die eine ehemalige Untersuchungshaftanstalt der Stasi ist. Die bedrückende Stimmung dieser Zeit wurde schon im ersten Moment deutlich und bei der folgenden Führung erlangten wir Einblicke in das Leben der Gefangenen. Der totale Gegensatz war der nächste Termin: Wir besichtigten den Plenarsaal und den deutschen Bundestag und,  ein besonderes Highlight, die Kuppel des Gebäudes.

    Am Nachmittag ging es weiter mit einer Diskussion im Willy Brandt Haus, der Zentrale der SPD, die jedoch nicht jedem gefallen hat - was nicht zuletzt am heißen Wetter und der allgemeinen Erschöpfung lag. Den Abschluss dieses Tages bildete eine Rundfahrt mit einem Schiff auf der Spree, bei der wir noch einmal die meisten Sehenswürdigkeiten sehen konnten. Viel zu schnell war der letzte Tag gekommen. Dieses Mal durften wir mehr oder weniger ausschlafen und am späten Vormittag ging es schließlich in den Deutschen Dom am Gendarmenmarkt. Dort bekamen wir eine Führung durch die Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege - Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“. Es wurden sowohl Aspekte aus dem 19. als auch aus dem 20. Jahrhundert angesprochen und machten die Führung durch das alte Gemäuer zu etwas ganz Besonderem.

    Nach einer Pause, ging es schon weiter zum Hauptbahnhof. Als wir erfuhren, dass unser Zug eine Stunde Verspätung hatte, war die gute Laune dahin. Mit 80 Minuten Verspätung kamen wir dann schließlich in Stuttgart an. Berlin ist auf jeden Fall einen Besuch wert – nicht nur die Größe unterscheidet sich von Stuttgart, auch der Baustil und die Gebäude im Allgemeinen sind verschieden. Wir haben viel auf dieser viertägigen Reise in die Hauptstadt Deutschlands gelernt und bedanken uns bei Ute Vogt, die unsere Gruppe eingeladen hat.

    Sophia Suckel für die Politik- AG

      

    Der Nahe Osten 2013

    Optimistische Perspektiven für eine Region im Umbruch

    Am letzten Schultag vor den Herbstferien 2013 besuchte die Politik–AG einen abendlichen Vortrag zur aktuellen politischen Entwicklung im Nahen Osten.

    Prof. Dr. Udo Steinbach, Leiter des Governance Center Middle East/North Africa an der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance in Berlin, führte dem Publikum auf eine sehr lebhafte und interessante Art und Weise die aktuelle Lage vor Augen, vor allem in Ägypten und Syrien. Auch beleuchtete er die Rolle des Westens in dieser Region und zeigte mögliche Handlungsperspektiven auf.

    Im Anschluss gab es dann die Möglichkeit durch Rückfragen kontroverse Punkte aufzugreifen, nachzuhaken oder einfach Meinungen auszutauschen.

    Ein wirklich gelungener Vortrag.  Wer mehr über den Nahostexperten erfahren möchte besucht einfach seine Homepage: http://www.udosteinbach.eu/cms/

     

    Klara-Simone Masset   

         

    Juni 2013: Die Politik-AG beim Vortrag im DAZ

    Dr. Michaela Hertkorn

    Auch wenn das sonnige Wetter eher nach einem Aufenthalt im Stadtpark rief, gingen Mitglieder der Politik-AG zu einem sehr informativen Vortrag über „Dynamics in Transatlantic Security: Trends in U.S. Foreign Policy and Europe’s De-Construction” ins Deutsch-Amerikanische Zentrum, kurz DAZ, am Charlottenplatz. Während Ihres englischen Vortrags sprach die hauptsächlich in den USA lebende Dr. Michaela Hertkorn vor allem die US-europäischen Beziehungen von der Nachkriegszeit bis heute an und stellte Thesen bezüglich der Entwicklung dieser auf, die im Anschluss angeregt diskutiert wurden.

    Klara-Simone Masset

     

    „Dynamics in Transatlantic Security: Trends in U.S. Foreign Policy and Europe’s De-Construction”
    Lecture by Dr. Michaela Hertkorn, Stuttgart

    With President Obama’s second term unfolding, Europeans are st ill facing one crucial question: Quo vadis U.S. foreign and security policy agenda? Whereas Obama emphasized the relevance of socalled “soft power” at the beginning of his first term, the reality of a drone-wielding President does not quite seem to match that rhetoric. While Europe has been struggling with its own financial and economic crisis since 2008, the lack of credibility in American leadership given U.S. domestic politics and the fall-out from two wars in Afghanistan and Iraq has had an effect on European allies in EU and NATO, too. On which issues of global relevance should Europeans and the U.S. work together? How can this best be done in times of austerity and the arguable divergence of interests among allies?

    Political scientist Dr. Michaela Hertkorn will address these questions in her lecture. – In Zusammenarbeit mit dem Europa Zentrum Baden-Württemberg
    www.daz.org

     

    Politik mal Live erleben

    SchülerInnen der Politik AG am Wahlabend im Rathaus!

    Nicht jedes Jahr hat man die Möglichkeit die Bekanntgabe der Auszählungsergebnisse einer Wahl im Stuttgarter Rathaus mitzuverfolgen; die diesjährige OB-Wahl bot uns genau diese Chance.

    Es war schon spannend zwischen all den Persönlichkeiten zu stehen und gemeinsam der Bekanntgabe der Ergebnisse entgegenzufiebern. Um 18:20 Uhr war es dann auch soweit. Die ersten Wahlkreise waren ausgezählt und bei der Einblendung der Ergebnisse löste sich die leicht angespannte Stimmung im Saal in tosenden Jubel und Beifall auf. Ein historischer Moment: Stuttgart wird Grün – und wir waren dabei! Als das Endergebnis dann vor 20 Uhr auch fest stand, kamen Winfried Kretschmann, der zukünftige Oberbürgermeister Fritz Kuhn, sein Wahlgegner Sebastian Turner und noch Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster ins Rathaus, um Stellung zur Ausgang der Wahl zu nehmen. Politik muss also nicht trocken und theoretisch sein, sondern Politik kann auch anders - auch Stuttgart?

     

    K. Masset für die Politik- AG