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  • Was macht man bei einem Theaterworkshop?

    Schon im Vorfeld fragten wir uns: „Was macht man eigentlich bei einem Theaterworkshop?“

    Als wir uns am Mittwoch, den 15.03.17 morgens trafen, war die Spannung riesig! Wir sollten nun einen Theaterworkshop machen zur Vorbereitung auf das Theaterstück „Max und Moritz“, das wir uns am Freitag, den 24.03.17 anschauen wollten. Nach und nach kamen alle, auch die Lehrerinnen, Frau Ade und Frau Kütterer. Wir fuhren mit der U-Bahn ins Stadtzentrum und stiegen dort aus. Von dort aus gingen wir zu Fuß zum JES, unserer Partnertheaterschule. Dort sollte der Theaterworkshop stattfinden.

    Als dann endlich die Frau kam, die unseren Workshop leitete, führte sie uns in einen Theatersaal. Dort machten wir zuerst ein paar Theatergrundlangen zum Warmwerden: Wir standen in einem Kreis und gaben Gefühle und Bewegungen herum. Danach ließen wir unserer Fantasie freien Lauf. Wir taten so, als wären Gegenstände nicht sie selbst. Zum Beispiel wurde eine Flasche zum Telefon oder ein Stuhl zum Klo. Nach diesem lustigen Spiel ging es gleich weiter zum nächsten kreativen Spiel. Hier zeichnete jeder einen Strich oder einen Halbkreis auf ein Flipchart, der an den letzten Strich oder Halbkreis anbaute. So entstand ein Fabelwesen. Nun brauchten wir auch noch einen Namen für das Wesen. Ein paar Kinder schrieben einen Buchstaben über das Wesen und so entstand sein Name: „Bamanislos“.

    Als Nächstes befragten wir die Bamanislos-Expertin Janina. Sie gab uns viele interessante Informationen über Bamanislos. Anschließend teilten wir uns in 3 Gruppen auf. Jede dieser 3 Gruppen gab einer anderen Gruppe eine Überschrift, zu der sie ein Bild darstellen sollte. Nun fragte uns unsere Leiterin, was für Streiche wir jemals gespielt hätten. Wir erzählten dann eine Geschichte, bei der jeder nur einen Satz erfand. Danach spielten wir selbst Streiche nach. Das war sehr lustig.

    Leider neigte sich unsere Zeit dem Ende entgegen. Wir verabschiedeten uns von unserer Leiterin, bedankten uns und machten uns auf den Heimweg.

    Die ganze Klasse war glücklich, dass wir diesen Ausflug gemacht haben!

    Jan, Lilly, Luisa und Michael (5B)

      

    Klassenaktionstag der 5c

    (ma) Am Freitag, den 24. Juni, besuchte die Klasse 5c das Kletterzentrum des DAV (Deutscher Alpenverein) auf der Waldau. Dort durften wir einen ganzen Tag mit unterschiedlichen Aktivitäten verbringen.

    Am Anfang haben unsere Trainer uns mit einigen Spielen und spannenden Aufgaben nähergebracht, wie wir als Gruppe gemeinsam weiter kommen können. Das war manchmal ganz schön anstrengend ("Wie schaffen wir es, einen Ball in 13 Sekunden in einer bestimmten Reihenfolge durch die Klasse zu geben?"). Aber spätestens bei der Aufgabe, sich einen 30-stelligen Code zu merken, ohne miteinander zu sprechen, hat unsere Klasse gezeigt, wie gut sie sowas hinbekommen, wenn es richtig angepackt wird.

    Danach wurde uns in kleinen Gruppen das Klettern mit Top-Rope-Sicherung gezeigt. Wir durften nach Herzenslust ausprobieren, wie hoch wir klettern können. Unsere Trainer halfen dabei und gaben tolle Tipps, wie auch anfangs ängstlichere Kletter bis ganz nach oben kommen.

    Nach diesen Anstrengungen überraschten uns einige Mütter aus der Klasse noch mit einem tollen Picknick auf dem schönen Spielplatz des Kletterzentrums.

    Insgesamt war es ein toller Tag bei schönem Wetter und spannenden Aktionen.

      

    Nach den Römern kommen die PGHler

    Die 7a und ihre Eltern auf Klassenfahrt im Ostalbkreis

    Knapp 25 km vor dem Ziel macht das Navi schlapp. Der Rappenhof bei Gschwend im Ostalpkreis liegt weit draußen, nur umgeben von weiten Wiesen und Wäldern. Hier lebt man noch einfach, mit und in der Natur. „Back to the roots“ hieß es deshalb für die Klasse 7a, die Anfang Juli hier ein Wochenende verbrachte. So viele Schwierigkeiten manches Navigationssystem hatte, so wenig Empfang hatten dann auch Handys und Smartphones.  Die besten Voraussetzungen also, ohne digitale Störung etwas gemeinsam und live zu erleben – weit weg von Schule, vom  schulischem Umfeld und den Lehrern. Denn die 17 Schülerinnen und Schüler der 7a wurden von Eltern begleitet.

    Diese Klassenfahrt der besonderen Art entstand nach dem Vorbild deiner älteren Klasse, die bereits einige Jahre schon mit Eltern auf Reisen geht. „Wir fanden einen gemeinsamen Ausflug gerade jetzt wichtig. Die Klasse besteht ja so erst seit Anfang des Schuljahres, seit Einführung des bilingualen Zuges,“ sagt Carolin Mergenthaler, die gemeinsam mit Christa Heer, als Elternbeirätinnen, die Fahrt organisiert hatte. „Das ist die Gelegenheit, sich einmal neu, anders oder überhaupt zu finden. Das gilt übrigens auch für die zehn Mütter und Väter, die dabei waren.“

    Holzhäuser, Zirkus, Bogenschießen und Marschieren wie die Römer
    Freie Natur heißt nicht frei von Regeln. Schon auf dem Parkplatz vor dem Haupthaus bekommen die PGHler eine Einführung zum Leben und Wohnen auf dem Rappenhof. Keine  Tiere füttern – auch nicht mit Gras. Absolut korrekte Mülltrennung. Küchendienst.  Kaugummiverbot, da bereits Tiere daran gestorben sind! Der Rappenhof, der vom gemeinnützigen Verein JuKi - Zukunft für Kinder und Jugendliche e.  V.  geführt wird, hat eine strenge Hausordnung. Sie gilt auch für die einfachen, äußerst kargen Holzhäuschen, in denen die PGHler und ihre Eltern wohnten.

    Doch Abgeschiedenheit hin oder her: das WM-Viertelfinale „Deutschland – Frankreich“ war natürlich auf Leinwand sehen. Und der Sieg der deutschen Mannschaft wurde an dem lauen Sommerabend draußen auf dem weitläufigen Gelände mit Spielplatz, Trampolin und Beachvolleyball-Feld gefeiert.
    Neben dem Naturerlebnis und einigen Attraktionen im Umfeld bietet der Rappenhof auch einen Mitmachzirkus an, den die 7a an den beiden Vormittagen besuchte.  Dort trainierten sie  Jonglieren, Akrobatik und Balancieren auf dem Seil.
    Die Mahlzeiten waren zwar auf dem Rappenhof mit inbegriffen, aber die PGler übten sich trotzdem Samstagnachmittag im Bogenschießen. Sie hätten einige interessante Beute mit nach Hause gebracht, wären Dinosaurier, Säbelzahntiger oder Eisbären nicht nur Holz- und Plastikmodelle auf einem ausgewiesenen Parcours gewesen.

    Abends ging es auf Zeitreise zu den alten Römern in‘s Kastell von Welzheim,  wo die PGHler als neue Rekruten auf Limespatrouille geschickt wurden. Im dämmrigen Wald erwarteten sie Wegelagerer und kriegerische Germanen.  Aber mit Hilfe von Schwertern, Schildern, Helmen und Fackeln kamen die jungen,  „reingeschmeckten“ Römersoldaten wieder sicher zurück ins Kastell.

    Sturmerprobt fielen die Stuttgarter dann schließlich noch um 22.30 Uhr in eine Eisdiele in Welzheim ein und stärkten sich zum Ausklang eines ereignisreichen Tages mit Früchtebechern, Bananensplit und Milchshakes.
    Fazit: Gerne wieder!

    Die Klassenfahrt war ein tolles Erlebnis für Schüler und Eltern, auch wenn vielen aus der 7a das Zirkusprogramm zu langweilig war. Ebenfalls war der Rappenhof hinsichtlich Wohnen und Essen Geschmacksache. Aber in einem sind sich alle einig: Gerne wollen sie wieder als Klasse mit den Eltern Ausflüge unternehmen. Es gibt schon Ideen für ein neues Klassenabenteuer im nächsten Jahr.

     

    Die 10a in Gschwend

    Von wegen „Nix los im Ostalbkreis“!

     

    Der berühmte Nabel der Welt sieht bestimmt anders aus als die Landschaft rund um Gschwend. Und sehr viel hektischer geht es zu in vermutlich 99,9 Prozent von Baden-Württemberg. Aber in Sachen Ruhe und landschaftlicher Attraktivität läßt sich der Ostalbkreis im Ländle nur schwer toppen. Also zog es die 10a des PGH in diesem Jahr und im sechsten jährlichen Klassenausflug von SchülerInnen und Eltern der Klasse auf den Rappenhof nach Gschwend. Und damit war es auch vorbei mit der Ruhe im Ostalbkreis…

     

    Unterwegs in Wald und Flur…

     

    So einfach irgendwo hinfahren und dann loswandern, war noch nie Sache der SchülerInnen. Seit der fünften Klasse organisiert sich also jedes Jahr aufs Neue etwas Besonderes für den jährlichen gemeinsamen Ausflug von SchülerInnen UND Eltern. Waren es im letzten Jahr die „haarsträubenden Erkenntnisse“ der Physik im Technorama von Winterthur und im Jahr davor die größte Kletterwand in Süddeutschland im Porphyr-Steinbruch von Weinheim, sollten es dieses Jahr die Landschaftserlebnisse rund um den Rappenhof in Gschwend sein, die an einem Wochenende gesammelt werden konnten.

    Also entkamen die PGHler dem Germanen-Überfall auf der Limes-Wanderung bei Welzheim in gemeinsamer Verteidigungslinie von Römern und Stuttgartern mit wackerem Kampfgeschrei und in fast schon tiefer Nacht, um dann entspannt, aber bei Ostalb-typischen Tiefsttemperaturen am nächsten Morgen mit der Pferdekutsche durch den Wald zu fahren. Mehr Eigenaufwand an Kraft und Konzentration war dann beim Bogen-Parcours gefragt: Auf die Papp- und Plastik-Ziele überall im Wald prasselte ein Hagel von Pfeilen nieder, Dinosaurier, Säbelzahntiger, Eisbären und Wildsauen hatten angesichts der entschlossenen Phalanx aus Eltern und SchülerInnen keine Chance, nicht durchbohrt zu werden. Die verdiente Entspannung der Styropor-Hatz wartete dann im Gmünder Hallenbad.

    Übernachtet wurde dann im Rappenhof, wo ja auch der Mitmach-Zirkus Pimparelli beheimatet ist. Während seitens der Eltern ein wenig bedauert wurde, dass bei den Zehntklässlern die Lust am Zirkus nicht besonders ausgeprägt zu sein scheint, waren sich alle Altersgruppen, einschließlich der beiden mitgereisten jüngeren Geschwisterkinder dann wieder einig, dass der Hochseil-Klettergarten allererste Sahne für so einen Ausflug ist. Hoch droben in den Gipfeln der Bäume rund um den Rappenhof wurde es richtig laut, wenn die schwankenden Hindernisse gemeistert werden konnten. Zwei Stunden Adrenalin-Ausstoß hoch oben auf dem Seil, der Zirkus hätte da auch nicht mehr Spannung erzeugen können. Von wegen „Nichts los im Ostalbkreis!“ Alles eine Frage der Organisation.