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  • Lego-Roboter am PGH

    (hak) Es gab so viele Interessentinnen, dass das Los über die Teilnahme entscheiden musste – und die glücklichen Gewinnerinnen programmieren nun im zweiten Schulhalbjahr jeden Freitagnachmittag am Paracelsus-Gymnasium-Hohenheim Lego-Roboter.

    In den Grundschulen in Plieningen, Birkach und Neuhausen wurden Schülerinnen gesucht, die sich für Technik und das Programmieren von Software interessieren. Lilly aus Plieningen gehört auf jeden Fall dazu. Zusammen mit ihrer Nachbarin und unter Anleitung von Mitarbeitern von IBM brachte sie  beim ersten Treffen der Roberta-AG am PGH am 27. Januar ihrem Lego-Roboter bei, sich um die eigene Achse zu drehen und mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu fahren.

    Andere Lego-Roboter lernten tanzen, schnarchten oder bellten, blieben auf ein Handzeichen hin stehen oder wurden so programmiert, dass sie bei Widerstand durch ein Hindernis rückwärts fuhren. Learning by doing – das Konzept funktioniert auf jeden Fall.

    Die 14 Mädchen waren begeistert, alle hatten ein Erfolgserlebnis und die Hemmung vor der Technik ging spätestens bei der gemeinsamen Präsentation der programmierten Fahrten verloren.

    Auch die Stuttgarter Zeitung berichtete über diese Veranstaltung (siehe hier).

      

    Discover Industry Truck zu Gast

    (Blick vom Fernsehturm, Sandra Hintermayr, 05. Februar 2016) Der 3­D­-Scanner hat es den Schülern besonders angetan: mit dem Lesegerät können sie die Köpfe ihrer Mitschüler aus jedem Blickwinkel „abscannen“. Das Ergebnis ist direkt auf dem Bildschirm zu erkennen. „Ich finde es spannend, wie so etwas funktioniert“, sagt Aleksandra Weremko, die die neunte Klasse der Körschtalschule besucht. „Ich möchte beruflich eher nichts mit Technik machen, aber es macht Spaß, das mal auszuprobieren“, sagt ihre Klassenkameradin Ajshe Krasniqi.

    Um das Ausprobieren, das Anfassen geht es den Verantwortlichen von Discover Industry. Sie haben einen riesigen Lkw mit fünf verschiedenen Stationen ausgestattet, an denen Schüler die Welt der Technik und der Industrie erleben können. „Wir fahren mit dem Truck zu verschiedenen Schulen in ganz Baden­ Württemberg und zeigen den Schülern, was Industrie eigentlich bedeutet und wie vielfältig die Möglichkeiten auch in der Berufswahl sind“, sagt Nikolaus Bauer, einer der wissenschaftlichen Mitarbeiter des Discover­Industry­Teams. „Wir möchten den Schülern etwas über Technik und Naturwissenschaften beibringen“, ergänzt sein Kollege Peter Hörtz.

    Indem Jugendliche so früh wie möglich an Technik und Industrie herangeführt werden, möchte die Initiatorin des Programms, die Baden­Württemberg Stiftung, dem Fachkräftemangel im technischen Bereich entgegenwirken. Der Discover Industry Truck ist eine Kooperation der Stiftung mit der Bundesagentur für Arbeit und der Südwestmetall im Rahmen des Programms „Coaching4future“.

    Fast alles, was wir nutzen, wird industriell hergestellt

    Am Donnerstag war der zweistöckige Lkw zu Besuch auf dem Lehrerparkplatz der Körschtalschule. Doch bevor die Neuntklässler der Körschtalschule und die Zehnt- und Elftklässler des Paracelsus­Gymnasiums (PGH) die fünf Stationen des Trucks selbst ausprobieren können, bekommen sie von Bauer und Hörtz einen Überblick über die Geschichte der Industrie und deren Bedeutung.

    „So ziemlich alles, was ihr nutzt, wird industriell hergestellt, von euren Handys bis zu eurer Kleidung“, sagt Bauer. Die Kommunikation zwischen den Produkten und den Maschinen, die sie herstellen, ist ein Aspekt der „Industrie 4.0“, der Industrie der Zukunft.

    Neben dem 3­D­Scanner an der Station Konstruktion und Design können die Schüler sich noch in den Bereichen Versuch und Optimierung, Robotik, Intelligente Produktion und Logistik ausprobieren. Unter anderem können sie einem Roboterarm Befehle geben, damit dieser eine bestimmte Strecke so schnell wie möglich abfährt. Geben die Schüler etwas falsch ein, schüttelt der Roboter seinen „Kopf“.

    „Es ist eine Herausforderung, den richtigen Weg zu finden“, sagt Michael Schinn. „Ich finde die Stationen sehr interessant, obwohl ich später nichts im technischen Bereich machen möchte“, sagt der Zehntklässler. Sein Klassenkamerad Alec Bibulovic könnte sich vorstellen, im ingenieurwissenschaftlichen Bereich tätig zu sein, „oder in der Medizin“. „Ich finde es cool zu sehen, wie Geräte miteinander kommunizieren und was in der Industrie alles gemacht wird“, sagt der Schüler vom PGH.

     

    Den ganzen Artikel finden Sie in der Stuttgarter Zeitung vom 06. Februar 2016.

     

     

    Das naturwissenschaftliche Profil am PGH


    Das Fach Naturwissenschaft, Technik und Umwelterziehung (NWT) ist seit dem Schuljahr 2007/08 an unserer Schule eingeführt und stellt das Profilfach des naturwissenschaftlichen Profils dar. Es ist als Kernfach die Alternative zur dritten Fremdsprache im sprachlichen Profil und wird ebenso wie diese in den Klassen 8, 9 und 10 jeweils 4-stündig unterrichtet. Es wird fächerübergreifend von den Fachlehrern der Fächer Biologie, Chemie, Physik und Geographie unterrichtet. Parallel dazu haben die Schülerinnen und Schüler Unterricht in diesen Basiswissenschaften.

    Der Unterricht in NWT

    Das Fach NWT  soll sich an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler orientieren. Besonderes Gewicht liegt auf experimentellem, technischem und projektorientiertem Arbeiten in einem handlungsorientierten, schülerzentrierten Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler werden sowohl in den theoretischen Grundlagen der einzelnen Themen geschult (naturwissenschaftliches Arbeiten, Fachwissen,..), als auch zum Experimentieren angeleitet und sie lernen ihre Ergebnisse geeignet zu präsentieren.

    Organisation des Faches

    Das Fach NWT wird momentan in jeweils 3 Modulen pro Schuljahr von unterschiedlichen Kollegen unterrichtet.