Literatur und Theater

„Literatur und Theater“ ist ein junges gymnasiales Oberstufenfach, mit dem Theater in der Schule etabliert wurde. Inhaltlich geht es in diesem bereichernden Fach um Theaterspielen, Theatertheorien, Theater produzieren und darum, Theater kritisch zu hinterfragen. Wer möchte, kann sein mündliches Abitur in diesem „Orchideenfach“ absolvieren.

Im Zentrum des Unterrichts steht die theaterpraktische Arbeit und somit die SchülerInnen selbst. Gefragt sind ihre Charaktere und Erfahrungen, ihre Körper und ihr Wissen, ihre Intuition, ihre Kreativität und ihr kritischer Geist. Um Gestaltungsprozesse hervorzubringen, werden sinnlich-intuitive Herangehensweisen mit theoretischen Erkenntnissen verknüpft. Deshalb verfügen die Darstellenden Künste über eine besondere Bildungswirkung.

Je nach Interesse des Jahrgangs und Angebot der Spielzeit, werden auch in der Öffentlichkeit gemeinsam Theaterprojekte betrachtet und/oder umgesetzt. So wurde in den vergangenen Jahren bereits ein theaterpädagogisches Projekt zusammen mit geflüchteten Jugendlichen gestaltet, das Weihnachtskonzert des PGH bereichert, mit Darstellern und Regisseuren über Performances diskutiert und an Performances teilgenommen, ein Stockkampf-Workshop durchgeführt, eine Ausstellung über Schattentheater betrachtet, an Projekten des Staatstheaters Stuttgart teilgenommen und vieles mehr.

„Literatur und Theater“ kann für ein oder zwei Jahre gewählt werden. Am Ende der Oberstufe verfügen die SchülerInnen über ein vertieftes Verständnis davon, dass Theaterhandwerk harte Arbeit ist – und Theaterkunst ein wenig mehr als das.

Weitere Informationen befinden sich auf der Homepage des Landesbildungsservers.


„Ich bin ganz schön stolz auf mich!“

Und das dürfen sie auch sein, die Schülerinnen und Schüler des Kurses „Literatur und Theater“ der Jahrgangsstufe 1! Vor üppig besetzten Zuschauerrängen präsentierte der Kurs am Montagnachmittag, den 19. März, eine Werkschau. Es wurden Übungen und Szenen gezeigt, die dem Zuschauer einen Blick hinter die Kulissen erlaubten. Es entstand ein buntes und kurzweiliges Potpourri zu den Themen Tempo, Rhythmus und Zeit, Körperarbeit, Schattentheater, Performance und Lyrik. Wie kreativ, konzentrationsfähig, spielfreudig und detailverliebt die elf SchülerInnen sind, konnten sie zeigen und gehen nun in die wohlverdienten Ferien.