Corona-Virus: Informationen zur Schulschließung

Die Schulen in Baden-Württemberg bleiben voraussichtlich bis Sonntag, den 19.04.2020, geschlossen. Das PGH informiert über die geplanten Maßnahmen.

Gemäß den Vorgaben der Landesregierung und des Kultusministeriums wird der Schulbetrieb auch am PGH ab Dienstag, 17.03., bis voraussichtlich zu den Osterferien eingestellt.

Diese Maßnahme geschieht, um die Ausbreitung des sog. neuartigen Corona-Virus zu verlangsamen.

 

Hier haben wir die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Weitergehende Informationen können Sie auch folgenden Dokumenten entnehmen:


Hausaufgaben

Die Lehrkräfte werden nach Möglichkeit Aufgaben für die Heimarbeit auf unserer schuleigenen Online-Lernplattform Moodle zur Verfügung stellen. Dazu wurden entsprechende Online-Kursräume für jede Klasse eingerichtet. Die nötigen Informationen für die Einschreibung sowie eine Kurzanleitung erhalten die Schülerinnen und Schüler über ihre Klassenlehrerinnen bzw. -lehrer oder per E-Mail durch die Elternvertreter.

Jede Schülerin und jeder Schüler soll bitte selbst täglich prüfen, ob neue Aufgaben in ihrem bzw. seinem Klassenraum vorliegen.

Ansprechpartner bei technischen Schwierigkeiten mit Moodle sind Frau Zander und Herr Wachter. Für fachliche Fragen zu den Hausaufgaben wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Fachlehrer*innen.

Notbetreuung

Es wird für Kinder der Klassenstufen 5 und 6, deren Eltern beide im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, eine Notbetreuung angeboten. Zur kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), die Sicherstellung der öffentlichen lnfrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) sowie die Lebensmittelbranche. Die Notbetreuung an den Schulen erstreckt sich auf den Zeitraum der regulären Unterrichtszeit dieser Schülerinnen und Schüler. Bitte treten Sie telefonisch oder per E-Mail mit dem Sekretariat in Kontakt, um Ihr Kind anzumelden, wenn Sie die Notbetreuung nutzen müssen.

Die Notbetreuung wird auch in den Osterferien angeboten. Eltern, welche die oben genannten Voraussetzungen erfüllen und die in den Ferien angebotene Notbetreuung wahrnehmen wollen, nehmen hierfür bitte mit einem Tag Vorlauf Kontakt mit Herrn Schweinfurth auf.

 

Austausch- und Studienfahrten, Schullandheim

Für dieses Schuljahr müssen leider alle geplanten Fahrten entfallen. Wir arbeiten bereits daran, ob und wie diese im nächsten Schuljahr nachgeholt werden können. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir hier noch keine verbindlichen Zusagen machen können. Die gezahlten Beiträge werden erstattet. Da es dabei jedoch noch bürokratische Details zu klären gibt (z.B. Übernahme von Stornogebühren), bitten wir Sie um etwas Geduld.

BOGY und Sozialpraktikum

Das anstehende Sozialpraktikum in Klasse 9 muss leider entfallen. Die Praktikumsstellen werden von der Schule informiert. BOGY fällt ebenfalls aus.

Projekte, AGs und Veranstaltungen

Das Projekt „Der kleine Horrorladen“ wird leider nicht stattfinden können. Ein Ersatz-Termin wird zur Zeit gesucht. Der Klavier- und Kammermusik-Abend findet ebenfalls nicht zum ursprünglichen Termin statt. Das gleiche gilt für die Kleidertauschparty des Umwelt-AK.

Klassenarbeiten und Klausuren

Die Klassenarbeiten und Klausuren, die ursprünglich in der Zeit der Schließung geplant waren, können nicht stattfinden. Diese werden auf einen späteren Zeitraum verlegt. Da sich durch die Verschiebung von Projekten und Fahrten neue Zeitfenster ergeben, können wir diese nutzen, um entfallene Vorbereitungszeit und Klassenarbeitstermine zu kompensieren.

Abitur

Das Abitur findet nicht zum ursprünglichen Termin statt. Der Zeitraum für die schriftlichen Prüfungen ist von 18. bis 29. Mai 2020 angesetzt. Die mündlichen Prüfungen werden im Zeitraum von 20. bis 29. Juli 2020 abgenommen, teilte das Kultusministerium am 20. März 2020 mit.

Weitere Details wurden noch nicht veröffentlicht.

 

 

Im Übrigen...

gelten weiterhin die Informationen über den Schulbesuch, die Ende Februar / Anfang März veröffentlicht wurden. Sie finden diese über die Startseite des Kultusministeriums. Die Informationen werden laufend ergänzt.

Das RKI aktualisiert die Liste der Risikogebiete. Aufgrund dieser neuen Bewertung informiert das Kultusministerium alle Schulen und Kindergärten im Land über die nachfolgenden zusätzlichen Regelungen, die umgehend umzusetzen sind:

Alle Personen an Schulen und Kindergärten, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause. Die 14 Tage sind aufgrund der Inkubationszeit jeweils ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zu zählen.
Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt gehabt haben mit einer anderen Person, die in diesem Zeitraum aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, können weiter uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen. Sofern bei der Kontaktperson eine COVID-19-Erkankung festgestellt wird, veranlasst das örtliche Gesundheitsamt umgehend weitere Schritte.

Darüber hinaus gelten weiterhin die folgenden Regelungen:

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall oder andere bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen - unabhängig vom Auftreten von Symptomen.