„Kommt mit! Folgt uns nach Damaskus…“

Mit diesen Worten luden die beiden Schauspieler die Schüler/innen der Kl. 7a/7b im Foyer des JES ein, ihnen in ein im Krieg zerstörtes Haus zu folgen.

Beim Betreten des Theaterraumes und Platznehmen auf den Zuschauersitzblöcken wurde den Schülerinnen und Schülern schnell klar: Das Leben von Ya’rob und seinem Vater inmitten von Mauerresten, Staub und Schutt ist kein leichtes. Ihr Alltag ist geprägt von Hunger und Angst. Als Ya’rob das Tagebuch seines Großvaters Rafik findet, taucht er in eine seit fünfzig Jahren vergangene Welt ein, die geprägt ist von Zensur und Verhaftungen, in der gleichzeitig aber auch Träume und Freundschaften wachsen. Das Tagebuch wird für Ya’rob zu einem Zufluchtsort, denn die Geschichte seines Großvaters macht ihm Mut. Als ein geheimnisvoller Alter im Kellerraum auftaucht und Ya’rob weiter in die Welt des Tagebuchs eintaucht, kommt es schließlich zum Konflikt mit dem Vater.

Einige Schülermeinungen zum Stück:
„Ich fand das Theaterstück gut, weil es teilweise dafür steht, dass man für seine Ziele und Träume kämpfen soll. Es zeigt den Zuschauern, wie die Kinder und Menschen im Krieg, wie z. B. in Syrien, leben und was sie bewegt.“
„Mir hat gut gefallen, dass das Publikum ins Stück miteinbezogen wurde.“
„Mich hat überrascht, wie viele Geschichten in einem Theaterstück stecken.“
„Ich möchte das Stück weiterempfehlen, denn es geht um Krieg, um die Realität in Syrien.“