Mehr Sicherheit durch Kohlenstoffdioxid-Ampeln

In allen Unterrichtsräumen wird die Luftqualität nun durch CO2-Ampeln überwacht und gleichzeitig der Infektionsschutz erhöht.

Die CO2-Ampeln messen alle zwei Sekunden den Gehalt von Kohlenstoffdioxid (CO2) in Luft – genauer gesagt die Volumenkonzentration von CO2 bezogen auf Luft als Gasgemisch. Die Werte werden in ppm (parts per million) angegeben. Der CO2-Gehalt in Luft wird als Maß für die Luftqualität herangezogen. Niedriger CO2-Gehalt steht für eine gute Luftqualität.

Kohlenstoffdioxid ist besonders in Ausatemluft enthalten. Verweilen Menschen längere Zeit in geschlossenen Räumen, erhöht sich der CO2-Gehalt in natürlicher Weise. Das macht Lüften erforderlich.

Die CO2-Ampel bewertet anhand des CO2-Gehaltes die Luftqualität ständig neu und zeigt dies durch eine entsprechende Farbe an. Grün steht für gute bis sehr gute Luftqualität. Bei gelbem Licht kann man durch Lüften erreichen, dass die Farbe wieder auf Grün umschlägt. Bei der Bewertung der Luftqualität wird über die letzten 20 Messwerte gemittelt, um Ausreißer abzufangen.

Da beim Ausatmen neben Kohlenstoffdioxid auch Aerosole ausgestoßen werden, die in der Lage sind, Corona-Viren per Tröpfcheninfektion zu übertragen, dienen die CO2-Ampeln zusätzlich als Indikator für Aerosole.

Wenn uns die CO2-Ampel das Lüften empfiehlt, verbessern wir nicht nur die Luftqualität, sondern verringern auch die Konzentration der Aerosole und leisten auf diese Weise einen Beitrag zum Infektionsschutz.

 

Informationen über die verwendete CO2-Ampel:

https://www.mb-systemtechnik.de/de/CO2-Messung/CO2-Ampel.html