Sommerserenade 2018

Voller Überraschungen steckte die diesjährige Sommerserenade des PGH!

Das Wetter konnte nicht besser sein – nicht zu warm und nicht zu kalt für Innenhof und Musiksaal des PGH. Und wieder einmal war die Sommerserenade nach den Adventskonzerten ein musikalischer Höhepunkt des Schuljahres. 

Auch in diesem Jahr hatten Schüler verschiedener Musik-AGs und Solisten unterschiedlicher Klassen zusammen mit ihren Lehrerinnen wieder ein äußerst vielseitiges, ansprechendes und stimmiges Programm vorbereitet. Den stimmungsvollen Auftakt machten rund 60 Sängerinnen und Sänger beider Chöre sowie das Unterstufenorchester mit der Titelmusik aus „Herr der Ringe“. Der Unterstufenchor versetzte die Zuhörer des Innenhofes mit „Mamma Mia“ und „Can you feel the love“ schwungvoll in die Zeit der bekannten Popsongs zurück. Das mitreißend vorgetragene „Hello“ war besonders ein Stück für die jungen Fans.  Großen Applaus ernteten Aurelio und Silvano Khader aus der 5. Klasse mit Solobeiträgen von Mozart und Scott Joplin auf der Gitarre. Die Brüder Kevin und Sean Sdahl (Klavier und Saxophon) interpretierten eindrucksvoll „Frankie and Johnny“. 

Das Orchester schloss sich den bekannten Popsongs mit „Viva la vida“ (Coldplay) an. Anschließend erfolgte eine Einstimmung auf die Feuerwerksmusik zum 333-jährigen Jubiläum von Händel: Eine selbstgeschriebene Erlebniserzählung von Sechstklässlern, welche aus ihrer Perspektive über die damalige Aufführung berichteten, bereitete auf das kommende Geschehen vor: Das Orchester versetzte die Zuhörer mit der Ouvertüre in die prunkvolle Barockzeit, als zum Schluss plötzlich ein Feuerwerk aus Vulkanen und Böllern, gezündet von den Schülern der Technik-AG, wie damals in London die Zuhörer überraschte. Im Unterschied zur Massenpanik, die damals beim Publikum ausbrach, kamen die Zuhörer am PGH mit dem Schrecken und einem Schmunzeln davon.

Nachdem Esther Bahrs, Lukas Brabandt und Max Jäger aus der 9. Klasse die Zuhörer mit „Howling at the moon“ und „Thinking out loud“ verzaubert hatten, begaben sich alle Aufführenden und Zuhörer in den Musiksaal des PGH, ein weiteres Novum der Serenade, um dort den zweiten Teil des Konzertes zu hören. Für die weiteren Stücke reichte ein „simples“ E-Klavier nicht aus:  Ester Heide, Yanna Schönemann und Michael Conrad verursachten den Zuhörern mit „Up“ von Olly Mours / Demi Lovato wieder eine Gänsehaut. 

Es folgte der Schulchor mit dem Eltern-Lehrer-Chor, einfühlsam und temperamentvoll begleitet von Andreas Dürr am Flügel: Ein klares, spannendes und gut verständliches „Zigeunerleben“ von Schumann sowie drei mitreißende und herrlich gefühlvolle Stücke der „Zigeunerlieder“ von Brahms versetzten die Zuhörer in Begeisterung. Die meisten der (älteren) Zuhörer werden große Teil des letzten Stückes, ein unter die Gänsehaut gehendes „Heal the world“ von Michael Jackson, innerlich mitgesungen haben. 

Der musikalische Sommerabend endete im Foyer und Innenhof mit geselligem Beisammensein bei Getränken und Knabbereien. Die musikalische Leitung hatten Theresa Ante, Hanna Montes und Eva Schlick inne. Die Technik-AG-Schüler unter Leitung von Dennis Stubenvoll unterstützten zuverlässig und gekonnt die Sommerserenade. Das Konzert stellte wieder einmal eindrucksvoll die musikalischen Ambitionen unter Beweis, die am PGH umgesetzt werden.

Vielen Dank allen Beteiligten für die engagierte Probenarbeit, die ein solches Konzert voraussetzt.