Vertrauensfragen

Was bedeutet Vertrauen für unser gesellschaftliches und politisches Zusammenleben? Dieser Frage gingen die Klassen 8a/c während eines Workshops nach.

das Vertrauen – mittelhochdeutsch: vertruwen; Bedeutung: festes Überzeugtsein von der Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit einer Person, Sache (nach: Duden)

Politik benötigt Vertrauen. Doch wie kann 1918 nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg das zerstörte Vertrauen der Bevölkerung in den Staat wiederhergestellt werden?
Was also schafft Vertrauen?

Dieser Frage näherten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8b und 8c auf Grundlage unterschiedlicher Themenschwerpunkte an. Dafür bildeten sie sich zunächst mithilfe verschiedener historischer Ausstellungsstücke sowie Informationstexten zu Schülerexpertinnen und -Experten aus. Anschließend präsentierten sie ihre Ergebnisse den Mitschülerinnen und Mitschülern und diskutierten, wie aus der Revolution das Vertrauen in politische Institutionen, in den Sozialstaat, in die neue wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung der ersten Demokratie entstand und auch schwand, wer Misstrauen und Gewalt verbreitete, wer Vertrauen fasste und wer enttäuscht wurde.

Am Ende des zweistündigen Workshops zeigte sich: Vertrauen in die Demokratie, damals wie heute, beruht auf Teilhabe, Sicherheit, Zusammenarbeit, Glaubwürdigkeit, Vielfalt und Zugehörigkeit.