Politikwochenende 2021

„Unsere Demokratie während der Krise – in der Krise?“ Unter dieser Leitfrage stand das diesjährige Politikwochenende auf der Burg Liebenzell.

Von Freitag bis Sonntag nahmen politisch interessierte Elft- und Zwölftklässler/innen in Begleitung von Herrn Gramich und Herrn Singer an einem Seminar zum Thema Krisen teil. Etwas, das uns allen wohl so präsent ist wie selten zuvor. Allerdings sollte es über die Pandemie hinausgehen, wie die Themensammlung zu Beginn zeigte. Vom aufsteigenden Populismus in Europa über Wirtschaftskrisen bis zur Klimakrise wurde vieles genannt. Aber sind das überhaupt alles Krisen? Wie sind diese zu definieren und zu verstehen? Wie ist die Verwendung von weit verbreiteten Begriffen wie „Flüchtlingskrise“ zu bewerten? All diesen und mehr Fragen wurde in (interaktiven) Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Gruppenarbeiten und offenen Gesprächen nachgegangen. Da ging es um die Bewährung des deutschen Föderalismus in Krisenzeiten, den Umgang mit Krisen in Politik und Gesellschaft oder den Einfluss von Verschwörungstheorien auf die Demokratie. Diese Punkte wiederum wurden auf den verschiedensten Ebenen diskutiert: von der persönlichen bis hoch zur europäischen Ebene. Da das Programm flexibel war, konnten auch immer Schwerpunkte gesetzt werden und auf Fragen bzw. Diskussionsbedarf eingegangen werden.

Zeit für persönliche Begegnungen, eine Runde Basketball oder eine Erkundung der wunderschön gelegenen Burg blieb natürlich genügend, wobei auch die Freizeit von mehr oder weniger sachlichen Diskussionen geprägt war.

Wir danken unseren Referentinnen Jovanna Schneider und Isabel Hohmann sowie Herrn Gramich, Herrn Singer und Frau Voß für die Organisation und Durchführung des Politikwochenendes 2021. Danke für Ihren Einsatz und dass Sie es uns möglich gemacht haben, wieder zu erfahren, dass Schule eigentlich mehr ist als das, was wir leider alle in den letzten 1,5 Jahren gesehen haben.