Studentischer Besuch am PGH

Wie sieht eigentlich ein studentischer Alltag unter Pandemiebedingungen aus? Zwei ehemalige PGHler berichteten aus ihrem Studienalltag.

Ende Juni schauten Svenja Lindner und Tatjan Ehmann, Abiturjahrgang 2020, im Unterricht der 11er und 12er vorbei, um allgemein über das Studium und besonders über ihr Fach und ihren Studienort – Jura an der Eberhard Karls Universität in Tübingen - zu berichten. Das Abitur der beiden lag noch kein Jahr zurück und so war es natürlich für alle interessant zu erfahren, wie viel (oder auch coronabedingt wie wenig) sie im „neuen“ Leben als Student/in seit Sommer 2020 erfahren und erleben durften. Zusammengefasst hatten die beiden jedenfalls sehr wenig Präsenzveranstaltungen an der Uni, eigentlich nur die Klausuren. Gefragt nach Unterschieden zwischen PGH und Uni lobten sie im Rückblick die doch recht enge und positive Betreuung, die es am PGH gab, während man an der Universität eher auf sich allein gestellt sei. So haben die beiden auch schon von einigen Abbrechern gehört. Die beiden Ex-PGHler beantworteten darüber hinaus sehr persönlich und lebensnah die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler. Dabei fiel auf, dass Svenja und Tatjan gewisse studentische Begriffe schon in Fleisch und Blut übergangen waren, so dass den Oberstüflern langsam dämmerte, dass da ein komplett neues System auf sie zukommt. So hatte manche/r sicher zum ersten Mal von „Scheinen“ und „Prüfungsanspruch“ gehört. Von daher der Ratschlag an alle angehenden Abiturientinnen und Abiturienten: Sucht den Kontakt zu Leuten, die das Fach bereits studieren bzw. die entsprechende Ausbildung machen. Das ist realistisch und über das Programm Studien- und Ausbildungsbotschafter habt ihr Gelegenheit, das zu tun, auch wenn gerade keine Bekannten verfügbar sind.

Dennoch ist natürlich ein derartiger direkter Kontakt zu ehemaligen Schülerinnen und Schülern für alle Beteiligten noch spannender, vielen Dank hierfür an euch, Svenja und Tatjan!