Schulseelsorge - Wir sind da für dich!

Wo kannst du mitmachen?

  • Fördert die Schulgemeinschaft: Wenn du eine Idee hast, was an der Schule guttun würde, komm auf uns zu!
  • Gestaltet Schule als menschenfreundlichen Ort mit: Wenn du gerne aktiv dabei bist und Sinn erleben möchtest…
  • Stärkt die Persönlichkeit: Wenn Du in einer (Sinn-)Krise steckst, wenn du jemanden zum Reden oder zuhören brauchst…
  • Fördert Kreativität: wenn es um soziales Engagement oder Aktionen für die Schulgemeinschaft geht…
  • Ermutigt und macht Sinnangebote: wenn du mündliche Prüfungen hast. Wenn du um einen Menschen trauerst…
  • Bietet Raum zu Begegnung und wertschätzendem Miteinander. Wenn du Gemeinschaft erleben willst…

Wen kannst du ansprechen?

Wer verantwortet die Schulseelsorge?

Schulseelsorge ist ein ökumenisches Angebot der christlichen Kirchen (kath.: Diözese Rottenburg- Stuttgart, ev.: Landeskirche). Sie wird von den katholischen und den evangelischen Seelsorgerinnen verantwortet und kooperiert u.a. mit der Fachschaft Religion, Musik, der Schulsozialarbeit, mit außer-schulischen Kooperationspartnern wie der Jugendkirche in Stuttgart und den Pfarreien vor Ort.

Ein Angebot für alle Menschen im Lebensraum Schule

  • Impulse zu Advent, Weihnachten, Ostern, Schuljahresschluss….
  • Besuch eines Ostergartens/ ökumenischen Jugendkreuzweg/ der Jugendkirche
  • Gottesdienste
  • Gesprächsangebote
  • Prüfungssegen
  • Kirchenerkundungen ...

Schulgottesdienst

Im Schulgottesdienst im Juli haben wir uns mit dem Thema auseinandergesetzt, wie wir mit Scheitern umgehen und uns die Kunst des (K)lebens angeschaut. Es ist ein vergoldeter Neuanfang. »Kintsugi« stammt aus Japan und heißt »Goldreparatur«. Wenn eine wertvolle Keramikschale in Scherben zerbricht, wird sie wieder zusammengefügt. Nicht ohne sichtbare Risse, das wäre ja unmöglich. Aber: Die Bruchstellen werden nicht nur mit besonderem Kitt und Lack geflickt, sondern auch mit Goldstaub. So wirken die Brüche besonders kostbar, das ganze Gefäß ist neu und anders, es glänzt sogar. Jede wiederhergestellte Schale zeigt: Ich bin gebrochen, an verschiedenen Stellen. Ich habe vieles überstanden. Es hat Mühe und Zeit gekostet, wieder ganz zu werden, wieder neu gefüllt werden zu können. Aber genau das macht mich einzigartig. Immer noch sind die Bruchstellen das Erste, das man sieht. Natürlich – aber nicht mehr wie bei einem Stück, das in den Müll gehört – sondern als Kunstwerk! Zerbrochenes wird zum Schmuckstück, einzigartig und unverwechselbar.

Wir Menschen haben die wunderbare Gabe, dass wir nicht nur wütend sind und trauern, sondern heil machen wollen, Perspektiven suchen, neue Wege, versöhnen.

Die Kunst des Klebens ist die Kunst des Lebens.

Ökumenischer Jugendkreuzweg in Stuttgart

Am 17.03.2026 haben wir mit unserer Religionsklasse am Jugendkreuzweg in Stuttgart teilgenommen. Gemeinsam sind wir dorthin gefahren, um mehr über den Kreuzweg und seine Bedeutung zu erfahren.

Zu Beginn trafen wir uns in der Jugendkirche in Stuttgart. Wir gingen gemeinsam den Kreuzweg entlang. Dabei gab es Stationen, die den Leidensweg von Jesus Christus darstellten. An jeder Station wurden Texte vorgelesen, wir konnten kreativ etwas gestalten oder es wurde Musik gespielt. So konnten wir uns besser in die Situationen hineinversetzen.

Wir fanden es besonders interessant, dass der Kreuzweg nicht nur etwas mit der Vergangenheit zu tun hat, sondern auch mit unserem eigenen Leben verbunden wurde. An manchen Stationen ging es darum, wie Menschen heute leiden oder Probleme haben. Das hat uns zum Nachdenken gebracht.

Die Stimmung war ruhig. Viele haben aufmerksam zugehört und mitgemacht.

Insgesamt war der Jugendkreuzweg eine besondere Erfahrung. Wir konnten etwas über den Glauben lernen und gleichzeitig über wichtige Themen im Leben nachdenken.

(Reli-Klasse 9)

Time out

10 Minuten „Time out“. In der zweiten Pause am Dienstag oder am Mittwoch gibt es die Gelegenheit im „Time out“-Raum Z1 Stille zu erleben. Raus aus dem Trubel und für 10 Minuten auf den eigenen Körper, den Atem achten, zu sich kommen, in einer Fantasiereise ablegen, was ich gerade noch gedanklich mit mir rumgeschleppt habe.

Alle zwei Wochen. Die Termine hängen an den Plakaten aus. Auch SchülerInnen können ihre Lieblings-Fantasiereise, ihre Übungen mit einbringen.

Haltestelle Advent 2025

Das Thema unserer Haltestelle Advent 2025 ist „Gott wird Mensch“.

In den ersten Adventswoche machten sich die Klassen 5 und 9 sich Gedanken zur Menschwerdung Gottes und was sie für uns bedeutet. Wie verändern Licht, Hoffnung und Liebe die Welt? In den Pausen haben wir Papier-Symbole, wie Engel, Kerzen und Herzen verschenkt.

In der Woche vor Weihnachten sammelten wir Lebensmittel und Kleidung für den Tafelladen in Bernhausen. Wir wollen damit Weihnachtsfreude teilen. Die Schülerschaft war engagiert dabei, in den Pausen Spenden entgegenzunehmen.

Ostergarten Besuch der kath. Religionsklasse 6

Am 1. April besuchten wir einen Ostergarten im Sommerrain.

Gleich zu Beginn waren Esel, Kaninchen und Schafe zu sehen und zu streicheln. Wer wollte konnte sich Überwürfe anziehen, wie die Menschen sie zur Zeit Jesu getragen haben.

Und dann waren wir auch schon auf einem Markt in Jerusalem, an dem viele Gewürze, Stoffe und Gemüse durch Schauspielende angeboten wurden. Wir durften Nüsse probieren.

Ab dem nächsten Tor folgten wir dem Geschehen in Jerusalem zur Zeit Jesu. Wir waren beim letzten Abendmahl und durften Brot und Trauben essen. Der Jesus Darsteller hat einem Freiwilligen von uns die Füße gewaschen, wie es Jesus beim letzten Abendmahl auch getan hat. Dann folgten wir Jesus in den Garten Getsemani. Dort sahen wir, wie widerstreitende Gefühle Jesus plagten. Die Gefühle wurden durch Tänzerinnen ausgedrückt. Bei der Verurteilung durch Pilatus, saß Petrus im Hof am Feuer und verleugnete Jesus dreimal, worauf ein Hahn krähte. Auf dem Berg Golgota, der Schutt- und Müllberg von damals, standen drei Kreuze. Wir hörten, wie die Soldaten Jesus verhöhnten und der Hauptmann dann doch glaubte, dass Jesus Gottes Sohn war. Der letzte Raum war sehr schön, es gab viele Frühlingsblumen und Wasserläufe. Hier konnten wir auf eine bespannte Wand unsere Gedanken zu Jesus und dem Geschehen aufschreiben.

Mit vielen Eindrücken verließen wir den Rundgang und konnten noch vespern und reden, ehe es zurück nach Hohenheim ging.