Insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler waren dabei – genug, um jeden Römer im Kastell kurz nervös zu machen, hätte es ihn noch gegeben.
Schon die Führung war ein Highlight: spannend, anschaulich und so lebendig erzählt, dass man fast erwartete, gleich einem Legionär über den Weg zu laufen. Die Klassen erfuhren viel über das Leben am Limes – über Soldaten, Grenzpolitik und die täglichen Herausforderungen, die man als Römer offenbar mit erstaunlich viel Geduld und Sandalen meistern musste.
Besonders eindrucksvoll: die Probleme am Limes. Wer dachte, Lateinvokabeln seien schwierig, hat noch nie versucht, eine römische Grenzregion zu organisieren.
Richtig kreativ wurde es bei den Mitmachstationen. Die Schülerinnen und Schüler durften römische Duftmischungen herstellen – eine Aktivität, die irgendwo zwischen „spannend“ und „mutig“ lag. Manche Düfte erinnerten an antike Wellness, andere eher an „Legionär nach einem langen Marsch“. Aber alle waren stolz auf ihre selbstgemachten Döschen.
Abgerundet wurde der Museumsbesuch durch eine ausgiebige Klamottenschlacht (sic!), bei der man sich wahlweise als Patrizierin, Legionär oder auch alles zusammen verkleiden konnte – auch von diesem Angebot wurde ausgiebig Gebrauch gemacht (siehe Beweisfotos!).
Die Exkursion war ein voller Erfolg: viel gelernt, viel gelacht, viel erlebt. Die hervorragende Führung, die kreativen Angebote und auch die kulinarisch hochspannende Innenstadt von Aalen machten den Tag zu einem Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.







