Exkursion der Klasse 8 (Latein) nach Trier

Vom 22. bis zum 24. Juli waren die Lateiner zu Besuch in Trier

Vom frühen Mittwochmorgen bis zum späten Freitagabend unternahmen 21 Latein‑SchülerInnen der 8. Klasse gemeinsam mit Herrn Jasinski-Moore und Herrn Ziegler eine abwechslungsreiche und rundum gelungene Exkursion nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands und einem Zentrum römischer Geschichte.

Die Zugfahrt von Stuttgart nach Trier verlief zunächst ruhig, endete jedoch mit einer Verspätung von rund eineinhalb Stunden. Davon ließ sich die Gruppe nicht beirren: Nach dem Einchecken im Hostel ging es direkt in die historische Innenstadt zum Marktplatz mit seinen farbenfrohen Fassaden und dem traditionsreichen Marktbrunnen sowie zur Porta Nigra, dem beeindruckenden römische Stadttor, das besonders durch seine Größe und erstaunlich gute Erhaltung beeindruckt.

Am späten Nachmittag folgte eine Schifffahrt auf der Mosel, die nach dem langen Reisetag für Entspannung sorgte und gleichzeitig einen schönen Blick auf die Stadt und die umliegenden Weinberge bot.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen römischer Architektur und Bewegung. Zunächst wanderte die Gruppe zur Mariensäule, die hoch über Trier thront und einen weiten Blick über die Stadt eröffnet. Anschließend folgte ein intensives Programm mit zahlreichen antiken Sehenswürdigkeiten:

  • Römerbrücke – die älteste Brücke Deutschlands, deren Pfeiler noch aus römischer Zeit stammen.
  • Konstantinsbasilika – ein monumentaler Bau, der die Schüler*innen durch seine schlichte Größe beeindruckte.
  • Kaiserthermen – ein faszinierendes Beispiel römischer Ingenieurskunst.

Zum Abschluss des Tages besuchte die Gruppe den Trierer Dom. Besonders der Innenhof sorgte für Begeisterung – viele fühlten sich dort an die magische Welt von Hogwarts erinnert.

Der letzte Tag begann mit einem Höhepunkt: einer mitreißenden Gladiatorenführung im Amphitheater. Die lebendige Darstellung antiker Kampftechniken und die dynamische Art des Netzkämpfers machten die Führung zu einem Erlebnis, das allen in Erinnerung bleiben wird.

Danach ging es weiter zum Rheinischen Landesmuseum, wo die SchülerInnen zahlreiche originale Fundstücke aus der Römerzeit bestaunen konnten – von Mosaiken über Statuen bis hin zu Alltagsgegenständen.

Am Nachmittag trat die Gruppe die Rückfahrt nach Stuttgart an und erreichte am Abend müde, aber glücklich ihre Heimat.