Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Wetz und Frau Montes.
Auf dem Programm stand Johannes Brahms‘ erstes Klavierkonzert in d-Moll, welches er mit jugendlichen 20 Jahren komponiert hatte. Pianistin war die hochbetagte und weltberühmte Elisabeth Leonskaja, die sowohl das junge als auch ältere Publikum mit ihrer wunderschönen Interpretation des stürmischen und tiefgreifenden Stücks in ihren Bann zog, berührte und mitriss. Das SWR-Orchester unter der Leitung von dem blutjungen, elanvoll und fast hypnotisierend wirkenden Dirigenten Thomas Guggeis harmonierte wunderbar mit dem Klavier.
Nicht endender Applaus ließ Leonskaja schließlich ein fast wohltuend ruhiges und introvertiertes Impromptu von Franz Schubert spielen.
Konnte das denn noch getoppt werden? Geschmackssache natürlich – für unsere Schülerinnen und Schüler jedoch durchaus, meinten sie später einstimmig, und zwar von Antonin Dvoraks‘ 7. Sinfonie. Nun befand sich das SWR-Orchester ohne Flügel allein auf der Bühne, und aufgrund der hervorragenden Plätze konnten fast alle Instrumentalisten prima angeschaut und bestaunt werden.
Obwohl das Programm inklusive Pause fast zweieinhalb Stunden dauerte, sind wir uns einig, dass es doch erstaunlich kurzweilig und eine enorme Bereicherung für alle Beteiligten war. Wir freuen uns schon auf den nächsten Konzertabend in der Liederhalle am 24.04.2026!
(Wer Interesse hat (Schülerinnen und Schüler), melde sich gerne bei Frau Montes.)

