Probenfreizeit und Konzerte

Auf der Probenfreizeit des PGH wurde mit Begeisterung gefeilt, geprobt und Gemeinschaft gelebt.

Krönender Abschluss: ein mitreißendes Konzert voller Energie, das Publikum und Musiker gleichermaßen begeisterte.

150 Kinder, 4 Lehrerinnen und die Instrumente. Nach langer Vorfreude ging es für die Chöre und Orchester des PGH wieder auf Probenfreizeit. Diesmal zwar mit einem neuen Ziel, dennoch der gleichen Freude an Musik, die man wie immer in den Proben zu spüren bekam. Wir waren kaum angekommen, da fingen die ersten Proben schon an. Eifrig stürzten wir uns in das Perfektionieren jedes Tones und der feinen Ausarbeitung aller Stücke. Dieses Mal mit einem noch klareren Ziel vor Augen: Die Konzerte waren bereits in einer Woche. Es konnte kaum genug geprobt werden. Zwischen den Mahlzeiten beschäftigten wir uns mit unseren Instrumenten, lernten neue Leute kennen und stärkten die Gemeinschaft, die die Probentage immer so magisch wirken lässt. Lief man durch die Jugendherberge, hörte man immer irgendwo Musik erklingen.

Und schneller als gedacht war die Generalprobe auch schon da. Unter Hochdruck liefen die letzten Vorbereitungen, die Technik musste noch eingestellt werden, einige Töne noch poliert werden. Wie ging noch gleich die Aufstellung?

Je näher der Auftritt rückte, desto mehr summte die Luft vor Aufregung und Vorfreude.

Backstage rannten alle durcheinander, in der Mädchentoilette wurde das geballte Wissen von Generation von Make-Up Kunst offenbart. Während wir uns schick machten, suchten die Nachzügler unter den Eltern noch schnell die letzten freien Sitzplätze.

Dann ging die Discokugel an, Vorhang auf für die Ensembles:

Sei es der Groove des kleinen Orchesters, Symphonie-Kreationen aus dem großen Orchester, 99 Luftballons, die Schulband, ABBA von Bond‘s Symphony oder die „Flower-Power“ des Großen Chores. Hier war für alle was dabei – egal ob Sänger, Orchestermitglied oder Publikum.

Nach knapp 2 Stunden Konzert, die wie im Flug vergingen, setzte dann der Applaus ein.

Es gibt das Sprichwort, das besagt, Musiker würden für den Applaus leben – stimmt das? Nun ja, vielleicht nicht für alle. Aber auf einer hell erleuchteten Bühne zu stehen oder im Orchestergraben zu sitzen und einzutauchen in die Stücke, sich mitreißen zu lassen und nach dem letzten verklungenen Ton zu sehen, wie eine ganze Kirche für einen klatscht – glauben Sie mir, das ist Musik in den Ohren.