Das naturwissenschaftliche Profil am PGH

Das Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) ist seit dem Schuljahr 2007/08 an unserer Schule eingeführt und stellt das Profilfach des naturwissenschaftlichen Profils dar. Es ist als Kernfach die Alternative zur dritten Fremdsprache im sprachlichen Profil und wird ebenso wie diese in den Klassen 8, 9 und 10 jeweils 4-stündig unterrichtet. Es wird fächerübergreifend von den Fachlehrern der Fächer Biologie, Chemie, Physik und Geographie unterrichtet. Parallel dazu haben die Schülerinnen und Schüler Unterricht in diesen Basiswissenschaften.

Der Unterricht in NwT

Das Fach NwT soll sich an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler orientieren. Besonderes Gewicht liegt auf experimentellem, technischem und projektorientiertem Arbeiten in einem handlungsorientierten, schülerzentrierten Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler werden sowohl in den theoretischen Grundlagen der einzelnen Themen geschult (naturwissenschaftliches Arbeiten, Fachwissen, ...) als auch zum Experimentieren angeleitet und sie lernen ihre Ergebnisse geeignet zu präsentieren.

Organisation des Faches

Das Fach NwT wird in jeweils zwei oder drei Modulen pro Schuljahr von unterschiedlichen Kollegen unterrichtet. Die Themen der Module entnehmen Sie nachstehender Tabelle.

Klasse 8

Klasse 9

Klasse 10

MecLab, mechanisches Labor

Biotechnologie und Ernährung

Bionik und Fotosynthese

Lebensmittelzusatzstoffe

Grundlagen des Mikrocontrollers

Energie, Solaranlage des PGH

 

Programmieren mit dem Mikrocontroller

Energie (vom Ölschiefer zum Superbenzin)


Lego-Roboter am PGH

(hak) Es gab so viele Interessentinnen, dass das Los über die Teilnahme entscheiden musste – und die glücklichen Gewinnerinnen programmieren nun im zweiten Schulhalbjahr jeden Freitagnachmittag am Paracelsus-Gymnasium-Hohenheim Lego-Roboter.

In den Grundschulen in Plieningen, Birkach und Neuhausen wurden Schülerinnen gesucht, die sich für Technik und das Programmieren von Software interessieren. Lilly aus Plieningen gehört auf jeden Fall dazu. Zusammen mit ihrer Nachbarin und unter Anleitung von Mitarbeitern von IBM brachte sie  beim ersten Treffen der Roberta-AG am PGH am 27. Januar ihrem Lego-Roboter bei, sich um die eigene Achse zu drehen und mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu fahren.

Andere Lego-Roboter lernten tanzen, schnarchten oder bellten, blieben auf ein Handzeichen hin stehen oder wurden so programmiert, dass sie bei Widerstand durch ein Hindernis rückwärts fuhren. Learning by doing – das Konzept funktioniert auf jeden Fall.

Die 14 Mädchen waren begeistert, alle hatten ein Erfolgserlebnis und die Hemmung vor der Technik ging spätestens bei der gemeinsamen Präsentation der programmierten Fahrten verloren.

Auch die Stuttgarter Zeitung berichtete in ihrem Artikel „Junge Mädchen programmieren Legoroboter“ über diese Veranstaltung.