Teebeutel für Afrika

Wir, die Politik-AG, sind für das Siegel „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ zuständig, weshalb wir in jedem Schuljahr ein neues Projekt mit der Schulgemeinschaft zusammen planen und durchführen. In diesem Jahr planen wir, eine Organisation namens „Original T Bag“ zu unterstützen. Diese Organisation nutzt gebrauchte Teebeutel aus aller Welt, um künstlerische Produkte herzustellen, die sich in der ganzen Welt verkaufen. Einzelne Personen aus der Bevölkerung der armen Gegenden von Kapstadt stellen diese Produkte aus Teebeuteln her, diese werden umweltgerecht und lokal recycelt und verarbeitet. Die Einnahmen aus den verkauften Produkten kommen den herstellenden Personen zugute.

Wie kann ich das Projekt unterstützen?
Grundsätzlich versenden wir die fertig präparierten Teebeutel an „Original T Bag“ in Kapstadt. Wer das Projekt zusätzlich begleiten möchte, kann Klassenphotos, Briefe (Englisch!) oder Selbstgemaltes zusätzlich zu den Teebeutelpapieren bei der Politik-AG abgeben, diese werden dann mit nach Kapstadt verschickt.

Auch kann man die „fertiggestellten“ Produkte über das Internet oder in Weltläden kaufen, viele eignen sich auch als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk.

Gibt es einen Preis für die beste Klasse?
Diejenige Klasse, welche die meisten Teebeutel für den Versand nach Südafrika einreicht, erhält einen Preis: Ein gemeinsames Pizzaessen für die gesamte Klasse.


Weitere Informationen finden Sie


Das PGH: eine Schule – viele Gesichter

(hak) Klara Masset, Leiterin des Politik AK, und die zugehörigen Schüler und Schülerinnen haben ihre Zeit und Motivation einem ganz neuen Projekt gewidmet. „So bunt ist das PGH“ lautet der Titel - und der Name ist Programm. Immerhin ist auch die Schülerschaft des Paracelsus-Gymnasium-Hohenheim äußerst bunt.

Als Teil einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, einem Qualitätsprädikat das die Schule seit etlichen Jahren stolz trägt, hat es sich der Arbeitskreis zum Ziel gemacht, diese Buntheit die Kinder und Jugendlichen nach außen hin zu repräsentieren. Doch wie zeigt man, dass von den rund 500 Schülern und Schülerinnen nicht alle aus Deutschland stammen und wie kann man so vielen verschiedenen Ländern und Kulturen Ausdruck verleihen? In einer Ausstellung!

Jede Klasse der Stufen fünf bis zehn bekam daher von der Arbeitsgemeinschaft zwei verschiedene Länder zugeordnet um diese auf Plakaten zu präsentieren. Das Besondere: Jedes der Themen ist das Ursprungsland von mindestens einem Schüler. Entstanden ist eine aufschlussreiche, facettenreiche und informative Ausstellung zu Ländern wie Ghana, Jamaika, den USA, Frankreich, Eritrea, Finnland und vielen weiteren.