SMV-Cafeteria am Tag der offenen Tür 2017

(hak) Es war eine logistische Herausforderung der sich die SMV des PGH auch dieses Jahr wieder erfolgreich gestellt hat: Dank zahlreicher und großzügiger Unterstützung durch eifrige Kuchenbäcker und engagierte Helfer vor Ort konnte die SMV-Cafeteria am Elternsprechtag am 3. Februar 2017 und eine Woche später am Tag der Offenen Tür ihre Gäste mit zahlreichen Kuchenvariationen, Muffins und Getränken begrüßen und zugleich neben all dem Trubel der beiden Tage auch Raum für ruhigere Gespräche und Entspannung bieten.

Ein herzlicher Dank geht an alle Schüler, Eltern und Lehrer, die mit ihrem Einsatz, ihrer Spende und ihrem Besuch die SMV des PGH unterstützt haben. Mit dem Erlös der beiden Tage finanziert die SMV einen Großteil ihrer Projekte, die wiederum der gesamten Schülerschaft des PGH zugutekommen.


Die SMV trifft sich in Wernau

(hak) Wie können wir die Klassen- und Schulgemeinschaft stärken? – Dies ist die zentrale Frage beim diesjährigen SMV Wochenende (16. bis 17. Dezember). Fast vierzig SchülerInnen diskutieren in drei großen Gruppen und planen eifrig ganz unterschiedliche Aktionen, um die Grundgedanken unseres Leitbildes in die Tat umzusetzen.

„Frauenweittragen oder doch Lacrosse?“ – Welche verrückt bis absurden, vor allem schnell umsetzbaren Sportarten gibt es, die in einigen großen Pausen das WSB Profil des PGH stärken können und zugleich möglichst viele Schüler ansprechen? Wollen Mädchen auch Fußball spielen?

Zwei Sechstklässlerinnen grübeln über einem fairen, aber auch herausfordernden Punktesystem für den Wettbewerb „Schönstes Klassenzimmer“. Punkte für eine saubere Tafel und ausgemachtes Licht sind klar, aber extra Punkte für Pflanzen oder doch lieber für ein ordentlich gestrichenes Zimmer? Das so ein Wettbewerb durchaus nötig ist, mag jedem klar sein, aber wie lange soll dann der Wettbewerb laufen?


Die SMV rappt mit Thomas Hitzlsperger

(hak) Ein Leitbild haben und es in all seinen Facetten umsetzen ist nicht zwangsläufig dasselbe. Ein Leitbild mit Leben, mit Beispielen, mit Engagement zu füllen, ist die stete Aufgabe aller am Schulleben Beteiligten.

Die Teilnahme von 5 Schülerinnen und Schülern der SMV sowie der beiden Verbindungslehrer am diesjährigen Praxistag der Sabine-Schoeffel-Stiftung am Hegel-Gymnasium am 17. November brachte hierfür eine Vielzahl von Eindrücken, Anregungen und Umsetzungsideen.

Das einleitende Podiumsgespräch mit dem Schauspieler und Produzenten Walter Sittler und dem ehemaligen Fußballnationalspieler Thomas Hitzlsperger führte zunächst scheinbar weit weg vom Stuttgarter Schulalltag. Hitzlsperger und Sittler unterhielten sich, basierend auf einem vor der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika entstandenen Film über Hitzlspergers Besuch und folgendes Engagement in Khayelitsha, mit 1,5 Millionen Bewohnern einem der größtem Townships Südafrikas, über ehrenamtliches Engagement, das Werden und Sein von Vorbildern und das ganz persönliche Glücksempfinden, das aus unvoreingenommener und selbstloser Hilfe für andere entsteht.

Drei von insgesamt sieben Workshops konnte jeder besuchen. Diese Workshops deckten Facetten von Leitbildumsetzungsideen ab, die vielleicht nicht immer gleich offensichtlich sind. So gab ein Workshop Anregungen für den Umgang mit Trauer an Schulen, in einem zweiten wurde unter professioneller Anleitung für ein Miteinander gerappt, die weiteren fokussierten sich auf Finanzierungsmöglichkeiten sowie auf direkte Beteiligungsmöglichkeiten von Schülern z.B. in Form von unterschiedlichen Coachingsystemen.

Der abschließende Impuls aus der Praxis ließ die Mehrzahl der Anwesenden wohl ein wenig neidisch auf eine Schule, besser auf ihre Schüler, in Heidelberg werden. Dort ist man zwar vielleicht nicht immer glücklicher als anderswo, kann aber Wege zum Glück im Schulfach „Glück“ erlernen. Letztendlich aber, und das wurde auch in der Vorstellung dieses Schulfaches deutlich, braucht Glück, sowohl das eigene als auch das anderer, die Bereitschaft und den Wunsch einander zu helfen, zu unterstützen und Verantwortung zu übernehmen. Also eigentlich genau das, was wir uns in unserem Leitbild vornehmen, wenn wir von Engagement, Rücksichtnahme und Mitverantwortung reden.